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Ein Abend der Lebensfreude
Zu ihrer ersten Sitzung hatte die Kgl. Karnevalsgesellschaft Ulk die Narren am Samstag zur Patronage eingeladen. Im wohnlich gestalteten Festsaal oblag es mit einem kurzen Rückblick auf die Jubelfeiern zum 12x11jährigen, Präsident Stany Hoven, die Gäste zu begrüßen.
Geehrt wurden Mady Drooghaag und Ehrenpräsident Jean Barth für ihre 60-jährige Vereinszugehörigkeit. Unterstützt von Andre Evertz in der Moderation, musikalisch ausgeschmückt durch die Hausband, startete das närrische Schiff zu einem Abend der Lebensfreude, gespickt von vielen Höhepunkten. Vier Stunden Sitzungskarneval von hohem Niveau vergingen wie im Fluge.
Bereits der Einmarsch des Gastgebers bot zur geschmackvollen Bühnenkulisse ein beeindruckendes Gesamtbild, zu dem KeNeHeMo Prinz Patrick III., in Begleitung des Kelmiser Karnevalskomitees und der Karnevalspolizei, den Abend aufwertete. Schmuck präsentierte sich vom Ulk die Tanzgarde, verschönert wurde das Event zudem durch Tänze ihrer Tanzmariechen Kara und Kelly.
Als Gastverein des Abends, angeführt vom eigenen Spielmannszug, unter ihrem Präsidenten Heinz Michael, traf die KG Ulk aus Eschweiler ein, zur Bekundung der Freundschaft in Kelmis. Mit dem Tanz ihrer Ulk-Marie Jeannine, dem Showtanz und beim Spiel des Spielmannszuges unter Leitung von Andreas Brammertz, bedankten sich die Gäste für die Einladung.
Bei der nun anstehenden Zusatznummer, bei der die Kölner Kultband Black Föös, in Form dieser Klamauknummer nachträglich zum Jubelfest geehrt wurde, blieb kein Auge trocken.

Jung, spritzig und mit guten Pointen im Zwiegespräch, verschaffte sich Et Joht en der Juute, alias Raphaela Savelsberg und Andy Göbbels, mit Zugabe Gehör.

Unter fachlicher Führung von Astrid Henning bestach mit ihren schönen Kostümen beim Showtanz zum Musical »Hairspray«, der Nachwuchs. Die Bitte einer Zugabe wurde gerne erfüllt.

Bei »Alles echt« waren es die selbst gedichteten Lieder zur Livemusik der fünf Ulk-Musiker, wo zu Kelmiser Liedcheren u.a. »Mak os noch et letzte Beer« oder »Vör stond no op«, wo es heimatlich zuging, was die Zuschauer begeisterte.

Dann plauderte der Kohlebuhr, äußerst amüsant, versteht sich mit Zugabe u.a. aus seinem beruflichen Alltagsleben im Kelmiser Bauhof.

Auf Hausbesuch bestachen ebenfalls Domm en Dööl, nicht nur in Gesang und Gestik, sondern auch im neusten Outfit als Fliege und Heuschrecke gekleidet. Sie stellten ihre neuesten Songs und alte Gassenhauer vor. »Ritsch-Ratsch Dance«, »Sum-Sum-Song« mit Zugabe und Polonaise lagen sie voll im Trend.

Auch Et Kröske, eines der Glanzlichter des Gastgebers, plauderte gekonnt aus dem Gemeindeleben, über Politiker und Eifeler. Dass sich die Büttenfreunde D’r Kohlebuhr und Et Kröske zur Gaudi der Gäste gegenseitig auf die Schippe nahmen, versteht sich von selbst.

In die Welt der Liebeslieder tauchte das große Tanzensemble bei ihrem diesjährigen Showtanz »Dance of love« ein. Eingebettet in einem bunten Liedereigen der Rock und Popmusik, in Szene gesetzt von Veronique Debey, beeindruckte das Ensemble beim gelungenen Tanz und dem passenden Outfit, wo noch gerne eine Zugabe gewährt wurde.

Mit den Promi Bröör aus den Reihen des Ulks wurde das letzte Feuerwerk der guten Laune abgebrannt. Als Rocker zur diesjährigen Session gekleidet, gaben sie sich erneut erfolgreich mit ihren neuesten, aber auch bewährten Songs u.a. »Ich habe die Schnauze voll«, »Wenn du dich willst bewegen«, aber auch beim »Bouger-Bouger«, mit Zugabe herrschte eine tolle Stimmung.
Nun war die Stunde des Abschieds gekommen, mit Hinblick auf zwei weitere Sitzungen am Samstag, 28., und Sonntag, 29. Januar 2012, zu denen es noch Karten im Vorverkauf gibt.
Quelle: Grenz-Echo 21/11/2011(ij)
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